„Ein Bürger ist nicht, wer bloß in der Gesellschaft lebt, ein Bürger ist, wer sie ändert.” Augusto Boal

Magdalene Jesche (NEUES FORUM)

Magdalene Jesche

Fünf Fragen an: Magdalene Jesche

Magdalene Jesche
NEUES FORUM
Wahlkreis 6
Listenplatz 1

Beruf: Schülerin
Jahrgang: 1995

1. Wenn Sie gewählt werden: Was wird Ihr erstes Vorhaben sein?  

In erster Linie werde ich mich dafür einsetzen, dass Entscheidungen in der Politik nicht über die Köpfe der Betroffenen gefällt werden, sondern dass jeder Beteiligte auch eine Möglichkeit bekommt, mitzureden.

2. Warum sind Sie gern in der Politik?  

Ich bin auf eine Demokratische Schule gegangen, in der ich mich immer einbringen konnte, in der ich über Regeln mitbestimmen und über mein Leben selbstbestimmt entscheiden konnte. Weil ich selber mit erleben durfte, wie schön und wichtig das ist, bin ich der Meinung, dass jeder ein Recht auf diese Dinge haben sollte. Ich habe mich immer gern für mein und das Recht anderer eingesetzt und leidenschaftlich diskutiert.

3. Bei welchem Thema in Leipzig sehen Sie den größten Handlungsbedarf?

Meiner Meinung nach gibt es nicht DAS THEMA mit dem größten Handlungsbedarf. Leipzig ist eine große Stadt mit vielen Einwohnern und somit gibt es viele Themen mit großem Handlungsbedarf. Wie schon oben genannt denke ich das mehr Demokratie, also mehr Mitbestimmung ein sehr wichtiges Thema ist, bei dem sich in Leipzig auf jeden Fall noch einiges entwickeln muss. Außerdem sollte der Mensch wieder im Mittelpunkt der Politik stehen.

4. Was sollte erreicht sein, damit Sie am Ende Ihrer Amtszeit von einem Erfolg sprechen können?

Ich würde von Erfolg sprechen, wenn die Leipzigerinnen und Leipziger deutlich zufriedener sind, weil sie ausreichend Möglichkeiten haben, sich einzubringen und mitzubestimmen.

5. Warum sollten wir wählen gehen?

Das ist eine sehr gute Frage! Denn wenn man sich anschaut, wie viele für uns "schlechte" Entscheidungen in der Politik getroffen werden und wie oft Demonstrationen, Petitionen etc. nicht ernst genommen bzw. aufgeschoben werden, kann man Politikverdrossenheit gut verstehen! Allerdings sollte man sich immer bewusst sein, dass die Politik ohne uns nicht existieren kann! Wir haben diese Parteien in die Regierung und in den Stadtrat gewählt. Außerdem ist wählen gehen momentan eine der wenigen Möglichkeiten, sich einzubringen und etwas zu verändern und das sollte man unbedingt nutzen! Denn nichts kann besser werden, wenn man den Mund nicht auf macht. Und nicht wählen zu gehen ist eine Form des Mund-nicht-Aufmachens.

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