„Ein Bürger ist nicht, wer bloß in der Gesellschaft lebt, ein Bürger ist, wer sie ändert.” Augusto Boal

Katharina Kleinschmidt (SPD)

Katharina Kleinschmidt

Fünf Fragen an: Katharina Kleinschmidt

Katharina Kleinschmidt
SPD
Wahlkreis 5
Listenplatz 3

Beruf: Redakteurin
Jahrgang: 1961

1. Wenn Sie gewählt werden: Was wird Ihr erstes Vorhaben sein?

Ich verstehe die Arbeit in der Fraktion als Teamarbeit. Wir werden uns zusammensetzen und die nächsten fünf Jahre auf Basis unseres Wahlprogramms planen. Daneben ist mir wichtig, mit den Menschen und Fachleuten vor Ort ins Gespräch zu kommen. Daher werde ich versuchen, möglichst schnell viele Verbände, Einrichtungen und Institutionen in Leipzig zu besuchen und mich als künftige Ansprechpartnerin vorzustellen. Meine politischen Schwerpunkte werde ich auf Stadtentwicklung und Kultur und auf Gleichstellung als Querschnittsaufgabe legen.

2. Warum sind Sie gern in der Politik?

Es gibt die landläufige Meinung, dass "man" sowieso nichts machen kann. Meine Erfahrung sagt genau das Gegenteil: Es ist erstaunlich, wie viel man als einzelne Person auch im politischen Ehrenamt verändern und gestalten kann. Mit einer guten Portion Hartnäckigkeit lässt sich viel bewegen!

3. Bei welchem Thema in Leipzig sehen Sie den größten Handlungsbedarf?

Viele wichtige Handlungsfelder verzahnen sich zu der großen Aufgabe, Leipzig wirtschaftlich fit für die Zukunft zu machen. Um nur einige zu nennen: Wir brauchen mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, und alle Menschen sollen von ihrer Arbeit gut leben können. Damit leisten wir auch einen großen Beitrag zu auskömmlichen Renten. Damit auch Eltern einer Erwerbstätigkeit nachgehen können, brauchen wir ein bedarfsgerechtes Angebot an Kita- und Krippenplätzen. Dann können Familie und Beruf oder Familie und Ausbildung gut vereint werden. Auch müssen Schüler und Schülerinnen gut ausgebildet werden, um für das Arbeitsleben fit zu sein. Immer noch verlassen viel zu viele Jugendliche ohne Abschluss die Schule.

4. Was sollte erreicht sein, damit Sie am Ende Ihrer Amtszeit von einem Erfolg sprechen können? 

Als SPD Leipzig haben wir ein ambitioniertes Wahlprogramm, an dem wir uns sicher messen lassen müssen: http://www.christopher-zenker.de/images/stories/wahlprogramm_3%281%29.pdf

5. Warum sollten wir wählen gehen? 

Die Wähler und Wählerinnen können mit ihrem Votum die Stadt mitgestalten. Nur eine hohe Wahlbeteiligung spiegelt einen echten Wählerwillen wieder. Und ganz ehrlich: Nur wer wählen geht, darf hinterher meckern!

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